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Bildstöcke vor der Kirche

Vor der Kirche fallen zwei Bildstöcke und einige Plastiken auf, die noch aus der Zeit des Klosters stammen. Die beiden Bildstöcke am Fußweg zur Kirche in Giebelhausform zeigen die Kreuzigungsszene und die Auferstehung. Am Beginn des Kirchweges befinden sich zwei Plastiken aus Baumberger Sandstein, die des heiligen Johannes Nepomuk und der Maria Immaculata. Beide sind wohl in der Mitte des 18. Jh. in der Werkstatt des Bildhauers Johann Adolf Sasse in Coesfeld erstellt worden. Diese Bildstöcke vor der Kirche konnten im Jahre 2000 durch den Steinfurter Diplom-Restaurator Thomas Lehmkuhl restauriert werden.

In der Kriegergedächtniskapelle befindet sich ein großer, sehr ausdrucksvoller und realistischer barocker Kruzifixus, der früher in der Vorhalle der Kirche aufgestellt war.

 

Im Herbst 2002 ist auf dem Platz vor der Kirche eine Kreuzigungsgruppe errichtet worden. Sie besteht aus einem Kreuz mit Korpus sowie den beiden Assistenzfiguren "Maria" und "Johannes". Die Assistenzfiguren wurden als Abgüsse von zwei original erhaltenen Skulpturen angefertigt, die im Jahr 1772 vom Kloster Zwillbrock erworben und um 1820 nach Hoonhorst (NL) gelangten. Der gekreuzigte Christus wurde von dem Bildhauerbetrieb Lehmkuhl neu gestaltet. Als Vorbild wurden Arbeiten der Werkstatt Sasse herangezogen, die auch die ursprüngliche Kreuzigungsgruppe für Zwillbrock geschaffen hat.

 

Im Jahre 2001 wurde ein beeindruckendes Kunstwerk aus unserer Zeit aufgestellt: Das Doppelkreuz von Dr. Adolf Erning.