19. Jahrhundert: Armut als Glücksfall

Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche dem Zeitgeschmack entsprechend "modernisiert" und verändert.

Die kleine Pfarrgemeinde verfügte jedoch (zum Glück) nie über die notwendigen Mittel, die Kirche von grund auf neu auszustatten. Man beließ daher das Mobiliar in der Kirche, kehrte aber den Barockcharakter des Gotteshauses um, indem man die Ausstattung mit einer einheitlichen holzmaserierten braunen Farbe versah und den Figuren eine bunte Fassung gab. Der barocke gold- und farbenprächtige Eindruck ging dabei verloren. Bunte dunkle Fenster und schablonierte Kirchenwände verfälschten endgültig das barocke Aussehen.

Ausstattungsgegenstände aus dieser Zeit, in der die ehemalige Klosterkirche Pfarrkirche wurde, sind in der Vorhalle die Bilder der vier Evangelisten und des hl. Franz von Assisi, die der Pfarrer Friedrich Rave 1846 durch den Maler W. Erdmann malen ließ. Auch die Ikone der Immerwährenden Hilfe, die Kopie einer Ikone in der römischen Kirche S. Alfonso, sowie der neugotische Taufstein in der Kirche stammt aus dieser Epoche.

 

Weitere Informationen zur Geschichte der Barockkirche Zwillbrock

Vorgeschichte

Gründung des Klosters als Missionsstation

Aufhebung des Klosters und Gründung der Pfarrei

19. Jahrhundert: Armut als Glücksfall

20. Jahrhundert: Zerfall und neuer Glanz

21. Jahrhundert: Ausblick

Freundeskreis

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Der Freundeskreis Barockkirche Zwillbrock und die "Stichting Grenzen Verbinden" unterstützen den Erhalt der Zwillbrocker Kirche. - Auch Sie können helfen!

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