Von den Aktivitäten den Freundeskreises ...

November 2014

Den Jahresabschluss 2013 des Freundeskreises können Sie hier herunterladen.

14. April 2013: Generalversammlung 2013

Im ersten Teil gestaltete das Vokal Ensemble Ex Arte unter der Leitung von Emile Engel und unterstützt durch den Gitarristen Rob Besselink ein Konzert mit Musik aus dem 20. Jahrhundert. Auf dem Programm standen a cappella Werke, unter anderem Benjamin Brittens "Deus in Adjutorium, das "O Crux" von Knut Nystedt sowie Werke des Argentinischen Komponisten Fernando
Moruja und des Italienischen Komponisten Mario Castelnuovo Tedesco. Rob Besselink begleitet das Vokal Ensemble Ex Arte auf der Gitarre bei den Werken von Castelnuovo-
Tedesco.
Für den zweiten Teil stellte das Hotel "Zum Kloppendiek" freundicherweise seine Räume zur Verfügung. Fritz Oostrik, Vorsitzender des Freundeskreises Barockkirche Zwillbrock hielt einen Rückblich auf das Jahr 2012 sowie einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten in 2013/14. Erfreulich war unter anderem die Verleihung der Felix Sümmermann-Medaille sowie die Tatsache, dass seit der letzten Generalversammlung 14 neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Im Hinblick auf das 20jährige Bestehen des Freundeskreises wurde ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die Mitgliederzahl bis zum nächsten Jahr von aktuell 361 auf 400 steigen. Erfreulich auch die Informationen des Schatzmeisters Markus Thesing. Der Kassenbestand von 140.836 Euro Ende 2012 biete den nötigen Spielraum für die anstehenden Aufgaben: Die Innensanierung der Kirche, die Reinigung und Sanierung der Orgel und die Neugestaltung des ehemaligen Klostergeländes neben der Kirche.
Der Billerbecker Architekt Gereon Rasche erläuterte den aktuellen Stand der Pläne für die Arbeiten in der Kirche. Unklar ist allerdings der Sanierungsarbeiten. Der Genehmigungsantrag liegt zur Zeit beim Bistum Münster.
Dipl. Ing. Hermann Wilmer von der Stadtverwaltung informierte anschließend über die Umgestaltung der Außenanlagen um die Kirche. Der Weg zur Kirche wird verlegt und orientiert sich künftig auf die Achsen des Kirchengebäudes. Der Weg mündet dann in einen ebenfalls neu gestalteten Dorfplatz vor dem Hotel "Zum Kloppendiek".

9. September 2012: Verleihung der Felix Sümmermann-Medaille für den Freundeskreis

Der Kreis Borken verleiht alle drei Jahre den Felix Sümmermann-Preis an Personen oder Institutionen für besondere Verdienste um die Rettung, Erhaltung, Restaurierung und Pflege von Denkmälern im Kreis Borken.

Der Namensgeber des Preises, stand fast 35 Jahre lang an der Spitze des ehemaligen Kreises Ahaus. Er leitete das Ahauser Landratsamt ab 1920 zunächst kommissarisch und ab 1921 als gewählter Landrat. Aus seiner Abneigung gegen das NS-Regime machte er keinen Hehl. 1940 wich er dem Druck, indem er sich freiwillig zum Wehrdienst meldete, den er aber nach eineinhalb Jahren aus Gesundheitsgründen wieder quittieren musste. Von der britischen Militärverwaltung wurde er nach Kriegsende wieder in seine alte Funktion berufen. Von 1946 bis bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1955 übte er das Amt des Oberkreisdirektors aus. Sein besonderes Engagement galt der Kultur. So war es auch in erster Linie sein Verdienst, dass das stark zerstörte Schloss Ahaus vom Kreis erworben und wiederaufgebaut wurde, und das zu einer Zeit, als viele andere drängende Probleme den Wiederaufbau nicht unumstritten machten. Auch seine vielfältigen Bemühungen um die Erhaltung der noch unzerstörten historischen Ortskerne wie einzelner Denkmäler wirken bis heute fort. Mit der Benennung des Denkmalpflegepreises nach Felix Sümmermann werden seine großen Leistungen um die Denkmalpflege im Westmünsterland gewürdigt.

Im Jahr 2012 wurden aus 14 Bewerbungen 5 Hauptpreise vergeben, die mit jeweils 1000 Euro dotiert waren, Einer der Preisträger ist der Freundeskreis Barockkirche Zwillbrock e.V. in Kooperation mit der "Stichting Grenzen Verbinden"

15. April 2012: Generalversammlung 2012

Die Generalversammlung begann mit einem Chorkonzert, dass die "Westfälischen Kammersolisten" unter der Leitung von Markus Lehnert ausführten. Im ersten Teil des Konzertes standen Chor- und Orgelwerke von Johann Sebastian Bach auf dem Programm, unter anderem die Motette "Jesu, meine Freude" und Präludium und Fuge BWV 544 für Orgel. Im zweite Teil brachten die Sänger von Josef Haydn, Mritz Hauptmann und Charles Villiers Stanford zu Gehör.

Auf der anschließenden Versammlung konnte der Vorsitzende Mr. Fritz Oostrik 72 Mitglieder und Interessierte begrüßen. Im Jahresbericht erinnerte er an die wichtigsten Projekte aus dem vergangenen Jahr, unter anderem die Errichtung und Einweihung der Andachtsstätte "Maria zum Kloppendiek" und die Aufstellung von Bänken an markanten Stellen des Prozessionsweges. Erfreulich ist auch, dass im Jahr 2011 die längst fällige Außensanierung der Westfassade durchgeführt werden konnte.

Das große Projekt Orgelsanierung konnte noch nicht verwirklicht werden. Der Freundeskreis möchte dieses Projekt mit der Innensanierung der Kirche verknüpfen. Es wäre unsinnig, die Orgel zu reinigen und anschließend mit Bau- und Anstreicharbeiten in der Kirche zu beginnen. Das Bistum Münster hat noch keine Entscheidung getroffen, wann die erforderlichen Arbeiten in der Kirche beginnen werden.

Für 2012 hat der Freundeskreis ein Denkmal für die Minoriten geplant, die am 31.12.2012 - vor 200 Jahren - das Kloster in Zwillbrock verlassen mussten.

Auf der Generalversammlung musste satzungsgemäß auch der Vorsitzende neu gewählt werden, weil die Wahlperiode nach 6 Jahren ausgelaufen ist. Auf Vorschlag der Mitglieder und des Beirates wrude Herr Mr. Fritz Oostrik zur Wiederwahl vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig gewählt. Ebenfalls für sechs Jahre wiedergewählt wurde Herr Markus Thesing als Schatzmeister des Freundeskreises.

Zum Zeitpunkt der Generalversammlung zähl der Freundeskreis 352 Mitglieder, seit der Generalversammlung 2011 kamen 24 neue Mitglieder hinzu.

Im Anschluss an den offiziellen Teil informierte Dipl. Geograph Joachim Hartmann an Hand von Bildern über den Stand der Planung der Stadt Vreden zu Umgestaltung des Vorplatzes vor der Kirche.

10. April 2011: Generalversammlung 2011

Der Auftakt bildete ein Geistliches Konzert in der Kirche, das vom Ensemble "con moto" aus Borken ausgeführt wurde. Es stand unter dem Motto Familienbande: Bach - Telemann. Das Ensemble ließ die Musik aus der Bauzeit der Kirche auf ihren Instrumenten lebendig werden.

Zur anschließenden Versammlung im Hotel zum Kloppendiek konnte der Vorsitzende Herr Fritz Oostrik etwa 60 Mitglieder begrüßen, darunter der Bürgermeister der Stadt Vreden Dr. Christoph Holtwisch sowie die Ehrenbürgermeister der Stadt Vreden Bernhard Becking und Hermann Pennekamp. Darüber hinaus waren Interessierte aus der Zwillbrocker Gemeinde anwesend.

Erfreulich war zunächst die Entwicklung der Mitgliederzahl, die mittlerweile auf 338 angestiegen ist. Der Vorsitzende blickte auf die Aktivitäten des Freundeskreises seit der letzten Versammlung zurück. Die Gründung der "Stichting Grenzen Verbinden ist mittlerweile abgeschlossen. Für das Projekt der Orgelsanierung wurden zwei gut besuchte Benefizkonzerte in Ahaus und Bocholt veranstaltet. Im November 2011 ist ein weiteres Konzert in der Stadtlohner St. Josefskirche geplant.

Weitere kleine Projekte, die im Hinblick auf das Ziel Erfahrbarkeit des Klosters Zwillbrock, angegangen worden sind, stehen kurz vor der Umsetzung:
1. Auf dem Prozessionsweg um das Kirchengelände sind an besonderen Punkten Bänke aufgestellt worden, welche die ehemaligen Hauptachsen der barocken Anlage markieren.
2. Am 15. Mai 2011 wird eine neue Andachtsstätte Maria auf dem Kloppendiek eingeweiht, die zur Zeit auf Initiative des Ortsausschusses Zwillbrock vom Freundeskreis mit Unterstützung aus der Zwillbrocker Bevölkerung errichtet wird. Guido Leek informierte über das Projekt und Edgar Jetter stellte die von ihm restaurierte Marienfigur vor. Der Standort des Heiligenhäuschens markiert die Stelle, an der zur Zeit des Klosters das Haus der Kloppen gestanden hat. Darin soll eine Marienfigur aufgestellt werden, die aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammt und für einige Jahrzehnte die Plastik der Immakulata in der Barockkirche ersetzte. Seit den 1950er Jahren stand sie auf dem Dachboden des Pfarrhauses und musste zunächst aufwendig gereinigt werden. Die Restaurierung erfolgte im Auftrag des Freundeskreises.
Auf Einladung des Vorstandes referierte der Architekt Herr Gereon Rasche aus Billerbeck anschließend über die Sanierung der Westfasade der Kirche.

20. März 2011: Benefizkonzert in der Bocholter Liebfrauenkirche

Ein weiteres Konzert zugunsten der Orgel fand am Sonntag, dem 20. März 2011, 20:00 Uhr in der Liebfrauenkirche Bocholt statt. Es wurde von den Westfälischen Kammersolisten unter der Leitung von Markus Lehnert (Burgsteinfurt-Borghorst), sowie den Trompetern Prof. Peter Mönkediek (Ahaus) und Peter Roth (Köln) gestaltet.
Das ehemalige Kloster Betlehem in Zwillbrock wurde von Patres aus dem Bocholter Minoritenkloster gegründet. Aufgrund dieser geschichtlichen Verbindungen wuchs die Idee, in der ehemaligen Bocholter Minoritenkirche ("Paoterskerk") ebenfalls ein Benefizkonzert durchzuführen. Es ist auch erfreulich, dass viele Bocholter Bürger die Konzerte in Zwillbrock besuchen und einige Mitglied im Freundeskreis Barockkirche Zwillbrock sind.
Das Benefizkonzert steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten für das Westmünsterland, Johannes Röring.

21. November 2010: Benefizkonzert in Ahaus St. Mariä Himmelfahrt zugunsten der Orgel in der Barockkirche

Das Projekt der Orgelsanierung stellt für den Freundeskreis in den nächsten Jahren eine Herausforderung dar. Das Pfeifenmaterial hinter dem schönen barocken Prospekt besteht zu einem großen Teil noch aus originalen Pfeifen aus der Barockzeit. Dieser Bestand ist durch "Bleifraß" gefährdet und muss daher dringend überarbeitet werden. Darüber hinaus müssen nach etwa 45 Jahren seit der letzten großen Renovierung Undichtigkeiten beseitigt, die mechanische Traktur nachreguliert und das gesamte Werk gereinigt werden.
Diese Aufgabe kann der Freundeskreis nur mit zusätzlicher Hilfe verwirklichen. Er hat daher gern ein Angebot von Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Trappe und Prof. Peter Mönkediek zu einem Benefizkonzert angenommen, dass am 21. November 2010 in der Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt statt fand.

Peter Mönkediek wurde 1964 in Ahaus geboren und studierte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, wo er seit 2007 Professor für Trompete ist. Danach studierte er neben seinem Schulmusikstudium an der Musikhochschule in Detmold. Seit 2004 ist er Mitglied des Bayreuther-Festspiel-Orchesters und spielt als Solist in verschiedenen Orchestern, unter anderem das WDR Sinfonieorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, der Philharmonia Hungarika und das Sinfonieorchester Münster.
Hans-Joachim Trappe ist Professor für Kardiologie an der Ruhr-Universität Bochum und Direktor der kardiologischen Abteilung am Marienhospital in Herne. Seine Ausbildung zum Organisten begann er mit 9 Jahren in seiner Heimatstadt Duderstadt. Später hat er maßgebliche musikalische Prägung durch Domorganist Fritz Soddemann in Hildesheim und durch Domorganist Prof. Clemens Ganz, Köln erhalten. Er bestreitet regelmäßig Orgelkonzert an bedeutenden Orgeln, so unter anderem in den Domen zu Passau, Köln, Hildesheim und Salzburg, in der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin sowie an verschiedenen anderen Orten im In-und Ausland. Zugunsten der Deutschen Herz-Stiftung hat er mehrere CD-Aufnahmen veröffentlicht, darunter auch eine in der Barockkirche Zwillbrock.

Das Konzert wurde vom Freundeskreis in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Mariä-Himmelfahrt in Ahaus veranstaltet, die dafür den Kirchenraum und die große Fleiter-Orgel zur Verfügung gestellt hat. Am Ausgang des Konzertes wurde um eine freiwillige Spende zugunsten der Orgel gebeten.

Der Freundeskreis bedankt sich ausdrücklich bei der Kirchengemeinde St. Mariä-Himmelfahrt in Ahaus, den beiden Künstlern, sowie den vielen Spendern für diese wertvolle Unterstützung.

11. April 2010: Generalversammlung 2010

Die Versammlung begann mit einem Geistlichen Konzert in der Kirche, das der Madrigalchor Vreden gestaltete. Der Madrigalchor und die Solisten verzichteten auf den Erlös der Türkollekte und spendeten den Erlös für die Aufgaben des Freundeskreises..

Der Vorsitzende Herr Fritz Oostrik begrüßte die Anwesenden, darunter der Bürgermeister der Stadt Vreden Dr. Christoph Holtwisch, die Ehrenbürgermeister der Stadt Vreden Bernhard Becking und Hermann Pennekamp und die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Walburga Schmitz. Die Generalversammlung erfolgte in Verbindung mit der Ortsversammlung Zwillbrock der Pfarrgemeinde St. Georg Vreden. Hierzu begrüßte Herr Oostrik auch die anwesenden Bewohner aus Zwillbrock, die (noch) nicht Mitglied im Freundeskreis sind.

Im Jahresrückblick berichtete der Vorsitzende unter anderem, dass der Vorstand die Verwirklichung der Pläne zur "Erfahrbarkeit des Klosters" vorerst zurückgestellt hat, da es wegen der wirtschaftlichen Situation im Augenblick nicht zu verwirklichen ist. Die Verwirklichung ist damit jedoch nicht aufgegeben. An Stelle dieses Projektes sollen dringendere Maßnahmen in und um die Kirche in den Mittelpunkt der Sorge des Freundeskreises gestellt werden. In der kommenden Zeit stehen eine Reihe von Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen an und in der Kirche an (Giebelwand, Orgelempore, Innenanstrich). Da die letzte Orgelreinigung etwa 25 Jahre zurück liegt, wird von Fachleuten dringend empfohlen, auch die Orgel spätestens nach Abschluss dieser Maßnahmen zu reinigen.

Weiter berichtete der Vorsitzende über die Gründung einer niederländischen Stiftung mit Namen: "Stichting Grenzen Verbinden". Die Vorbereitungen zur Errichtung sind getroffen und der nötige Antrag bei den niederländischen Behörden ist gestellt. Zum Vorstand dieser Stiftung gehören fünf Mitglieder. Der Vorstand des Freundeskreises ist der Vorstand der Stiftung und als fünftes Mitglied wurde vom Vorstand Ehrenbürgermeister Hermann Pennekamp gewonnen. Die Aufgaben der Stiftung werden nach der Endgültigen Errichtung in der Presse und auf der nächsten Generalversammlung vorgestellt.

Bericht über die anstehenden Bauarbeiten

Auf Einladung des Vorstandes referierten der Architekt Herr Gereon Rasche aus Billerbeck und Herr Joachim Wießner aus Lastrup/i.O. über die anstehenden notwendigen Baumaßnahmen an der Giebelaußenwand der Kirche und den tragenden Balken der Orgelempore.

Ortsversammlung Zwillbrock

Als außergewöhnlichen Punkt in der Tagesordnung war die angeschlossene Versammlung, zu der der Ortsausschuss Zwillbrock der Pfarrgemeinde St. Georg Vreden, alle Zwillbrocker eingeladen hatte. Nach der Pfarrgemeinderatswahl im November war es notwendig, den Ortsausschuss von der Dorfgemeinschaft neu zu bestätigen.

19. April 2009: Generalversammlung 2009

Im Jahresrückblick erwähnte der Vorsitzende Fritz Oostrik insbesondere die erfolgreiche Ausstellung "Grenzenlos - Zwillbrock und die Missionsstationen an der Grenze" zurück. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Hamalandmuseum organisiert und aufgebaut. Über 2500 Besucher haben sie besucht. Herr Oostrik bedankte sich bei allen Beteiligten des Freundeskreises und des Kreises Borken für das Engagement rund um die Schau. Großes Interesse fand auch das Angebot von Edgar Jetter, ihm bei der Restaurierungsarbeit über die Schulter zu sehen. Hierbei erläuterte und demonstrierte Herr Jetter unter anderem die Technik der Vergoldung von Oberflächen und die Restaurierung von Gemälden.

Beim Blick voraus sprach der Vorsitzende auch das Projekt "Erfahrbarkeit des Klosters" noch einmal an. Es werden nach wie vor Möglichkeiten gesucht, um das Projekt voran zu bringen.

Darüber hinaus wird der Freundeskreis im Rahmen der anstehenden Sanierung der Giebelwand an der Kirche von der Figur des Heiligen Franziskus einen Abguss erstellen lassen.

26. Oktober 2008 bis 11. Januar 2009: Ausstellung Grenzenlos - Zwillbrock und die Missionsstationen an der Grenze

Am Sonntag, 26. Oktober 2008 wurde im Hamalandmuseum Vreden die Ausstellung über die Missionsstationen an der deutsch-niederländischen Grenze eröffnet. Die Ausstellung wurde vom Freundeskreis angeregt und von engagierten Mitgliedern im Freudeskreis in Zusammenarbeit mit dem Hamalandmuseum zusammengetragen.

Der Schwerpunkt der Ausstellung bildet daher auch die Zwillbrocker Kirche. Die Geschichte der Missionstation für die Katholiken im niederländischen Grenzgebiet wird anhand von Schautafeln und Karten von seinen Anfängen im Jahre 1651 bis zur Renovierung der prächtigen Barockkirche 1958 nachgezeichnet. Weitere bemerkenswerte Ausstellungsstücke sind zum Beispiel ein Beichtstuhl für Schwerhörige und der der Altarschrank einer niederländischen Geheimkirche aus dem Jahr 1751.

13. April 2008: Generalversammlung 2008

Die Generalversammlung begann mit einem Konzert in der Kirche, das vier Mitglieder des St. Daniels-Chores aus Moskau gestalteten. Im Anschluss an das Konzert wurde der Neubau der Garage für das Pfarrhaus besichtigt. Guido Leeck erklärte die Umgestaltung des Pfarrgartens und des neuen Gebäudes mit seinen Bezügen zum ehemaligen Klostergebäude.

Der Vorstand hat sich im vergangenen Jahr mit der weiteren Realisierung des Projektes "Erfahrbarkeit des ehemaligen Klosters" beschäftigt und insbesondere nach Fördermöglichkeiten für die Errichtung eines Raumes der Begegnung gesucht. Bisher gibt es hier jedoch keine wesentlichen Fortschritte.

Für die Zeit vom September bis November 2008 ist eine Ausstellung im Hamalandmuseum Vreden über die Zwillbrocker Kirche und die Missionsstationen an der deutsch-niederländischen Grenze geplant. Anlass sind der 150. Jahrestag der Gründung der Pfarrei Zwillbrock und die Restaurierung der Kirche vor 50 Jahren durch Dipl. Restaurator Edgar Jetter geplant.

15. April 2007: Generalversammlung 2007

Der Freundeskreis hat sich in den Jahren 2006 und 2007 weiter mit den Plänen zur "Erfahrbarkeit des ehemaligen Klosters" beschäftigt (siehe Bericht zur Generalversammlung 2006). Im Mai 2006 ist mit den Ausgrabungen zur Erkundung der Fundamente der Klostergebäude begonnen worden, die mit Unterstützung einiger Mitglieder des Heimatvereins Vreden vom Landesbodendenkmalamt durchgeführt werden. Im Zuge des Neubaus der Garagen für das Pfarrhaus werden weitere Ausgrabungen gemacht um die Mitte des alten Klosters auszumessen. Auf dieser Stelle soll das neue Gebäude entstehen, dass Teil des Gesamtkonzeptes zur Umgestaltung des Pfarrgartens ist. (mehr zu den Ausgrabungen und zum Neubau der Garage ...)

Die Pläne zur Umgestaltung des Vorplatzes der Kirche im Rahmen der Dorfkernerneuerung müssen vorerst zurückgestellt werden, weil die Stadt Vreden keinen Erfolg bei den Grundstücksverhandlungen erzielen konnte.

Besonders zu erwähnen sind die geknüpften Kontakte zur Gemeinde Rietmolen in den Niederlanden. Der Vorstand des Freundeskreises wurde zur Einweihung des neu errichteten Dorfbrunnens eingeladen. Die Gemeinde möchte die Verbindung zu Zwillbrock intensivieren, vor allem Im Hinblick auf deren Jubiläum im Jahr 2012. In Rietmolen wurde durch einen Pater aus dem Kloster Zwillbrock der erste Gottesdienst in einer Scheune gefeiert. Zur Erinnerung an dieses Gründungsereignis ist der Dorfbrunnen vor der Rietmolener Kirche nach dem Vorbild der Zwillbrocker Altarleuchter gestaltet worden.

23. April 2006: Generalversammlung 2006

Ein wichtiger Schnitt in der zwölfjährigen Geschichte des Freundeskreises war das Scheiden des ersten Vorsitzenden Bernhard Becking und des Schatzmeisters Heinz Josef Wening. Beide Vorstandsmitglieder übten ihre Ämter seit der Gründung des Freundeskreises aus. Neuer erster Vorsitzende wurde der bisherige zweite Vorsitzende Frits Oostrink aus Borculo (NL). Das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm Herr Dr. Hermann Terhalle (bisher Mitglied des Beirates). Für das Amt des Schatzmeisters konnte Herr Andreas Dawo aus Vreden gewonnen werden. Herr Guido Leeck wurde neu in den Beirat gewählt. Die neuen Mitglieder des Vorstandes wurden von den Anwesenden jeweils einstimmig gewählt.

Die Generalversammlung begann traditionell mit einer Veranstaltung in der Kirche. Peter Mönkediek und Hans Küblbeck gestalteten ein festliches Konzert für Trompete und Orgel. Bei der anschließenden Generalversammlung im Haus "Kloppendiek" zogen Bernhard Becking und Heinz Josef Wening nicht nur eine Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres, sondern blickten nochmals auf die wichtigsten Projekte der ersten zwölf Jahre zurück.
Bei seinem Rückblick auf die Aktivitäten des Vorstandes im Jahr 2005 wurde auch gleich das nächste große Projekt für die kommenden Jahre angesprochen: Im Pfarrgarten neben der Kirche soll eine Begegnungsstätte gebaut werden. Erste Entwürfe dazu wurden bereits im Jahr 2005 vorgestellt. Die Gestaltung des neuen Gebäudes lehnt sich streng an die überlieferten Abbildungen des ehemaligen Klostergebäudes an und findet nach wie vor große Zustimmung bei den Mitgliedern des Freundeskreises und der Zwillbrocker Bevölkerung. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, das dieses Projekt wahrscheinlich nur in Verbindung mit der geplanten Dorfkernerneuerung in Zwillbrock umgesetzt werden kann.
Die Finanzierung der geschätzten Baukosten von 500.000 EURO soll angesichts leerer Kassen auf mehrere Träger verteilt werden. Ein Fünftel könne der Freundeskreis beitragen. Durch Eigenleistung lassen sich die Baukosten sicherlich noch minimieren.
Heinz Josef Wening informierte die Mitglieder über den aktuellen Kassenbestand (ca. 24.000 Euro). Er verwies ebenfalls ausdrücklich auf die Projekte der vergangenen Jahre. Während seiner Amtszeit habe er rund 200.000 EURO verwaltet. Er ist überzeugt, dass auch das neue Projekt zu realisieren sei.

Bevor allerdings der erste Spatenstich erfolgen kann, soll der zukünftige Bauplatz noch nach Fundamenten des ehemaligen Klosters und der Vorgängerkirche durchsucht werden. Der ehemalige Landeskonservator von Westfalen-Lippe Dr. Dietrich Ellger plant hierzu eine orientierende Grabung.

10. April 2005: Generalversammlung 2005

Der Freundeskreis hatte für alle Mitglieder und Interessierte ein abwechslungsreiches Programm aus Konzert, Vortrag und Generalversammlung vorbereitet. Die musikalische Gestaltung übernahm Prof. Dr. Hans Joachim Trappe aus Dülmen. Er spielte ein abwechslungsreiches Programm mit europäischer Musik aus der Zeit des Barock bis zur Romantik. Herr Dr. Trappe hat im vergangenen Jahr zusammen mit dem Trompeter Markus Mester eine CD mit weihnachtlicher Musik herausgebracht. Die Aufnahmen sind in Hamburg St. Jakobi an der berühmten Arp Schnitker-Orgel und in Zwillbrock entstanden. Die CD erschien in einer Auflage von 5000 Exemplaren zugunsten der deutschen Herzstiftung - ist aber mittlerweile schon vergriffen. Für den Freundeskreis ist diese CD in veränderter Form noch einmal aufgelegt worden und konnte anlässlich der Generalversammlung präsentiert werden.
(Die CD kostet 15 Euro und ist erhältlich in der Bücherei Vreden, in der Biologischen Station Zwillbrock oder im Pfarrhaus Zwillbrock)
Dr. Siegfried Kessemeier, ehemaliger Kustos am westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte richtete die Blicke des Publikums auf die gotischen Skulpturen in der Zwillbrocker Kirche. Im Vergleich zu den barocken Figuren seien die gotischen kleiner, stiller und verinnerlichter, so Dr. Kessemeier. Das Hauptaugenmerk legte er dabei auf die Plastik der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die der Freundeskreis im vergangenen Jahr für die Kirche erwerben konnte. Dr. Kessemeier konnte darüber hinaus einige interessante Bezüge zu den dargestellten Heiligen aufzeigen. Die Aufstellung der neu erworbenen Plastik kann daher auch aus ikonologischer Sicht als Komplettierung der figürlichen Ausstattung gesehen werden.
In der anschließenden Generalversammlung verwies der Vorsitzende Bernhard Becking auf die Aktivitäten im Jahr 2004. Der Höhepunkt war sicher die Errichtung der Toranlage, die der Freundeskreis im Rahmen eines Festaktes zu seinem 10-jährigen Bestehen der Gemeinde übergeben konnte. Neben den Regularien einer Generalversammlung wurden die Pläne für die Umgestaltung des Kirchvorplatzes im Rahmen der Dorfentwicklungsplanung vorgestellt. Dabei wird unter anderem vorgeschlagen, den Bereich des Pfarrgartens so zu gestalten, dass die Umrisse des ehemaligen Klosters durch Pflanzung und der (Neu-)Errichtung von Nebengebäuden verdeutlicht werden. Die Pläne stießen auf weitgehende Zustimmung und der Freundeskreis ist grundsätzlich bereit, an der Umsetzung der ehrgeizigen Pläne mitzuwirken.

29. Februar 2004: Generalversammlung 2004

Der erste Teil der Generalversammlung begann mit einem Chorkonzert in der Kirche, das vom "Collegium Vokale" aus Zutphen gestaltet wurde. Die Leitung hatte Emile Engel, den der Freundeskreis auch schon im Vorjahr mit der musikalischen Gestaltung der Jahreshauptversammlung betraut hatte. Das Konzert fand auch ei vielen Nicht-Mitgliedern großes Interesse so dass die Kirche wieder bis auf den letzten Platz besetzt war.

238 Mitglieder im Freundeskreis
Für den zweiten Teil der Generalversammlung begab man sich in das Restaurant "zum Kloppendiek". Der Ehrenbürgermeister und Vorsitzende Bernhard Becking begrüßte rund 50 Mitglieder und berichtete über die Tätigkeit des Vorstandes im vergangenen Jahr. Herauszuheben ist die Präsentation des Freundeskreises beim Besuch des Ministerpräsidenten Steinbrück am 14. Juli 2003 in Vreden.
Dr. Terhalle informierte die Mitglieder über die Neuauflage des Kirchenführers. Die erste Auflage ist in 8000 deutschen und 4000 niederländischen Exemplaren erschienen und mittlerweile vergriffen. Aufgrund der Tätigkeit des Freundeskreises hat sich in den letzten Jahren rund um die Kirche einiges verändert, so dass die Neuauflage des Kirchenführers zum Anlass genommen wurde, den Text und das Bildmaterial zu aktualisieren.
Erfreulich ist die Mitgliederentwicklung des Freundeskreises im 10. Jahr des Bestehens. Von 38 Gründungsmitgliedern ist die Zahl mittlerweile auf 238 angewachsen.
Aus Anlass des 10jährigen Bestehens soll am 12. September 2004 ein Pontifikalamt mit dem Kölner Weihbischof Manfred Melzer stattfinden. Es wurde noch ausdrücklich auf das umfangreiche Jahresprogramm der Pfarrgemeinde hingewiesen. Die zahlreichen geistlichen Konzerte bilden mittlerweile einen bedeutenden Teil des kulturellen Lebens in der Stadt Vreden und der angrenzenden Region auf beiden Seiten der Grenze. Die aktuelle Übersicht ist hier zu finden: Termine.

Aktivitäten für 2004

In diesem Jahr soll ein neues Tor zwischen der Kirche und dem Pfarrgarten errichtet werden. Bruder Hubert Müller konnte den Mitgliedern das Vorhaben anhand einer Skizze präsentieren. Der Entwurf stammt von einem Kölner Architekten und wurde mit dem Bistumsbauamt abgestimmt.
Darüber hinaus wurde beschlossen, die Anschaffung einer Skulptur für den Innenraum der Kirche voranzutreiben. Es handelt sich um eine farbig gefasste Darstellung der heiligen Elisabeth von Thüringen aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Diese soll das Ensemble der gotischen Figuren in der Kirche komplettieren und als Pendant zur Figur der Heiligen Katharina aufgestellt werden.

23. März 2003: Generalversammlung 2003

Die Generalversammlung begann in bewährter Weise mit einem geistlichen Konzert in der Kirche. Unter der Leitung von Emile Engel sang der Kammerchor "Ex Arte" aus Enschede das Stabat Mater von Frantisek Tuma.

Zur anschließenden Versammlung im Hotel "Zum Kloppendiek" konnte der Vorsitzende Herr Becking auch eine Abordnung aus Hoonhorst (NL) begrüßen, die unter der Leitung ihres Pfarrers H. W. Woorts als Gäste gekommen waren. Herr Becking bedankte sich im Namen des Freundeskreises noch einmal für die Bereitstellung der originalen Assistenzfiguren, die als Vorlage bei der Erstellung der Kreuzigungsgruppe dienten.

In der Errichtung der Kreuzigungsgruppe lag auch den Schwerpunkt der Vorstandsarbeit seit der letzten Generalversammlung im Jahr 2002. Für das laufende Jahr schlägt der Vorstand die Errichtung einer Toranlage neben der Kirche vor, durch die die Gestaltung des Kirchplatzes dann abgerundet wird. Darüber hinaus wurde Herr Dr. Terhalle gebeten, die dritte Auflage des Kirchenführers vorzubereiten, da die zweite Auflage vergriffen ist. Die ersten beiden Auflagen betrugen bisher 8.000 Stück in deutscher Sprache und 4.000 Stück in niederländischer Sprache.

12. März 2002: Generalversammlung 2002

Der Freundeskreis traf sich am 12. März 2002 zur Generalversammlung des Jahres 2002 in Zwillbrock.
Wie in den vergangenen Jahren begann die Versammlung in der Kirche mit einem kleinen geistlichen Konzert mit gregorianischen Gesängen und Orgelimprovisationen. Dieses wurde von einer Frauenschola unter der Leitung von Frau Jutta Bitsch gestaltet. Frau Bitsch spielte auch die Orgel.

Auf der anschließenden Generalversammlung in den Räumen des Restaurants "Zum Kloppendiek" berichtete der Vorsitzende Bernhard Becking über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und über die neuen Projekte für das Jahr 2002. Ein Schwerpunkt ist die Planung und Finanzierung der neuen Kreuzigungsgruppe, die im Herbst vor der Kirche aufgestellt werden soll. Um dieses Vorhaben finanzieren zu können, hat der Vorstand bei der Sparkassenstiftung um Mithilfe gebeten. Sobald eine positive Zusage vorliegt, wird ein entsprechender Auftrag erteilt.

Unter TOP "Verschiedenes" wurde der Band 60 der "Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde" vorgestellt. Er trägt den Titel "Quellen und Studien zur Geschichte Vredens und seiner Umgebung IV" und enthält Beiträge von Dr. Hermann Terhalle. Für die Freunde der Zwillbrocker Kirche ist der vierte Aufsatz von besonderem Interesse. Hierin beleuchtet Dr. Terhalle die Zwillbrocker Geschichte im 19. Jahrhundert, in der das Kloster aufgehoben, verkauft und abgerissen und im späteren Verlauf die heutige Pfarrgemeinde gegründet wurde. Das Buch kostet 14 EURO und kann im Buchhandel (ISBN 3-926627-34-4) oder auch im Pfarrhaus erworben werden.

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